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Wer von euch hat schon mal was von der „KI-Fatigue“ gehört? Klingt auf den ersten Blick nach einer psychischen Belastungsstörung bzw. einer mentalen Krankheit. Nicht ganz falsch! Meint aber in erster Linie das immer häufiger zu beobachtende Phänomen des „KI-Burnout“. Also der mentalen Erschöpfung, Überforderung, Verunsicherung und ein gewisses Desinteresse aufgrund der allgegenwärtigen Präsenz von Künstlicher Intelligenz.

Gerade weil viele Menschen mit der rasanten Entwicklung, der ständigen Omnipräsenz des Themas und dem damit verbundenen Nutzungsdruck von KI nicht mehr Schritt halten können – sei es nun im Arbeitsalltag oder in der Freizeit. Der dadurch ausgelöste „Technostress“ im Kopf sorgt immer häufiger für eine gewisse Apathie gegenüber den achso effizienzsteigernden Technologien, die im schlimmsten Fall zu einer regelrechten Angst vor KI gipfeln kann.

Erschöpfung durch dauerhaften Veränderungs- und Anpassungsdruck

Auch mich macht der dauerhafte Veränderungs- und Anpassungsdruck müde. Diese Notwendigkeit, sich ständig neue Fähigkeiten und KI-Tools anzueignen. Sich beruflich wie auch privat fortlaufend und auf jeder Ebene mit KI und ihren Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Mit dem Ergebnis, dass ich immer weniger bereit dazu bin, mich ständig verbessern und und meine vorhandenen Fähigkeiten immer wieder aufs Neue ausbauen zu wollen – oder mich selbst komplett in Frage stellen zu müssen.

Weil ich dadurch stets das Gefühl vermittelt bekomme, nicht mehr genug zu sein. Als Mensch. Als Mitarbeitender. Als Freelancer. Dass mein Wissen und mein Können heute schon von gestern sind. All das macht etwas mit mir. In mir. Und mit meinem Umfeld. Zynismus und schwarzer Humor sind dann noch die offensichtlichste Form dessen, dass ich gegen einen unsichtbaren Gegner kämpfe. Egal ob dieser nun von mir selbst aufgebaut wurde oder mir immer wieder vor die Nase gesetzt wird.

Ist die künstliche Intelligenz wirklich DER Heilsbringer?

Dabei geht es am Ende doch gar nicht darum, dass ich KI-Tools nicht nutzen, mich mit deren technologischen Möglichkeiten nicht auseinandersetzen oder deren mitgebrachten Vorteile nicht für mich einsetzen würde. All das tue ich. Es geht mir mehr um die latente Erwartungshaltung so vieler Unternehmen und Menschen dort draußen, die in der künstlichen Intelligenz DEN Heilsbringer sehen und am liebsten alles und jeden Prozess nur noch mit technischer Unterstützung erledigzt wissen wollen. Dabei geht es nach wie vor auch gänzlich ohne.

Dieses ständige Gefühl der Unzulänglichkeit sowie mein derzeit zu beobachtender Motivations- und Produktivitätsverlust sind eine Folge der Überzeugung, dass der Mensch kaum noch eine Rolle zu spielen scheint. Dabei sind es doch gerade die humanen und kreativen Faktoren, die wahre Werte, unverwechselbare USPs und echte Einzigartigkeit schaffen. In allen Bereichen – sei es im Alltag oder im Beruf.

Was ich damit sagen will? Helft mir bei der Bekämpfung meines KI-Burnouts! Lasst mich kreativ und menschlich sein. Für euch. Mit euch. Gemeinsam – mit oder ohne KI!

HILFE, ich leide an KI-Fatigue und habe einen KI-Burnout! 🤒

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Co|py|veit, der; (fest-)freier, kreativer und flexibel verfügbarer Werbetexter, Redakteur und Konzeptioner im Großraum München, Rosenheim & Salzburg. Urheber einzigartiger Ideen, Inhalte und Kampagnen für Print- und Onlinemedien.